Obst & Gemüse

Obst und Gemüse kann man kaum zu viel essen

Ernährungswissenschaftler empfehlen mindestens 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag.

Insgesamt sollten 3/4 der Lebensmittel, die wir zu uns nehmen, pflanzlich sein. Pflanzliche Nahrung enthält viele Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sowie viele Ballaststoffe. Der hohe Zellulosegehalt von Gemüse steigert außerdem das Sättigungsgefühl, während die reichlich enthaltenen Ballaststoffe für eine gute Verdauung sorgen und lästiger Verstopfung vorbeugen. Etwa 400 Gramm Gemüse und 200 Gramm Obst pro Tag wäre ein Orientierungswert.

Obst und Gemüse sind wahre Kraftpakete

Die  antioxidativen Wirkstoffe wie die Vitamine C und E sowie das Beta-Carotin, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe schützen vor Arteriosklerose (Arterienverkalkung) und unterstützen erwiesenermaßen auch unsere Hirnleistung. Und auch beim Erhitzen gehen einer Studie zufolge nicht zwangsläufig wertvolle Inhaltsstoffe wie Karotinoide, Polyphenole und Vitamin C  verloren. „Bei den untersuchten Karotten, Zucchini und Brokkoli stieg die antioxidative Gesamtleistung sogar, weil durch das Garen die Inhaltsstoffe für den menschlichen Körper besser zugänglich gemacht werden. Das trifft auch für Lykopin zu, den roten Tomatenfarbstoff.“ Vor allem Tomatenmark enthält besonders viel davon. „Dennoch gilt: Gemüse sollte möglichst schonend behandelt, also frisch verarbeitet und nur „al dente“ (bissfest) gegart werden.“ (Quelle: Fit for Fun)

Gemüse besitzt weniger Zucker und Kalorien als Obst

Fruchtzucker wirkt tatsächlich ähnlich negativ  wie Haushaltszucker.
Die Fruktose im Obst beeinflusst den Insulinstoffwechsel des Körpers wie normaler Zucker. Möglicherweise machen fruchtzuckerhaltige Getränke sogar noch dicker  als mit gewöhnlichem Haushaltszucker gesüßte, warnt der Focus. Wer also abnehmen möchte, sollte seinen Vitamin- und Ballaststoffbedarf vermehrt mit Gemüse decken und nicht zu stark auf Obst setzen. Als Faustregel gelten etwa 400 Gramm Gemüse und 200 Gramm Obst pro Tag.
Zu jeder Jahreszeit finden Sie eine große Auswahl an köstlichen und nahrhaften Gemüsesorten. Würziger Fenchel, milder Blumenkohl, delikater Spinat, mit Balsamico-Essig gesäuerte Rote Bete – Sie können Gemüse roh oder gekocht verzehren, schonend braten oder mit dem Pürierstab oder Mixer zum leckeren „Smoothie“ verarbeiten. Um diesen trinkbarer zu machen, können Sie z.B. Soyamilch hinzufügen, die zudem viel Protein liefert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei Obst lässt sich unser Bedarf nur teilweise durch Saft decken

„Vorsicht ist bei den Fruchtnektaren geboten. Diese mit Wasser verdünnten Drinks dürfen bis zu 20 Prozent Zucker und andere Zusätze enthalten. Selbst 100-prozentiger Fruchtsaft darf aus Konzentrat hergestellt werden. Allein beim Direktsaft handelt es sich um ein nach der Pressung unverändertes Produkt. Für alle Säfte gilt: Nur ein Bruchteil der antioxidativen Wirkung (3 bis 10 Prozent) bleibt erhalten.“ (Quelle: Fit for Fun)
Besser ist es, einen frischen Smoothie selbst zuzubereiten, für den Sie Obst und Gemüse gleichermaßen verwenden können.
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